DAS VERFAHREN



Bei dem Cleanaqua-Verfahren zur Trinkwasseraufbereitung und Konservierung handelt es sich um eine patentierte Kammerzellen-Elektrolyse unter Verwendung von Solarenergie und handelsüblichem Kochsalz. Im Rahmen dieser Elektrolyse wird durch zwei Elektroden, die mit einer Spannungsquelle verbunden sind, ein elektrischer Gleichstrom ins Wasser geleitet.  Wichtig für die Elektrolyse ist die elektrische Leitfähigkeit des Wassers. 

Reines (also destilliertes oder demineralisiertes) Wasser hat eine äußerst geringe Leitfähigkeit. Das im Wasser vorhandene Salz ist ein guter Elektrolyt und wird im Cleanaqua-Verfahren genutzt, um durch Ionisierung bzw. eine sogenannte „nasse Oxidation“ aus Wasser (H2O) und Salz (NaCl) das in der Medizin seit Jahrzehnten bewährte Desinfektionsmittel Natriumhypochlorit (NaClO) herzustellen. 


Der sehr hartnäckige Biofilm, in den sich in kürzester Zeit Bakterien und Viren einlagern, wird durch das Cleanaqua-Verfahren insbesondere auch durch den erzeugten hohen Sauerstoffanteil (O) im Wasser wirksam zerstört. Da der Salzgehalt von Wasser zu Wasser variiert, kann es erforderlich sein, Kochsalz dem Wasser beizufügen, um die Leitfähigkeit des Wassers zu erhöhen. 

Natriumhypochlorit (NaClO) ist vom Bundesgesundheitsamt in der Deutschen Trinkwasserverordnung (TVO) aufgeführt und als Desinfektionsmittel zur Desinfektion und Entkeimung von biologisch belastetem Trinkwasser zugelassen. Es ist nicht zu verwechseln mit hochkonzentrierter Chlorbleichlauge und wird mit den Geräten von Cleanqua in einer Konzentration von 0,2mg/l, entsprechend der Deutschen Trinkwasserverordnung, aus natürlichem Kochsalz erzeugt.